Emotionale Abhängigkeit.

Solange wir nicht miteinander reden müssen, passen wir gut zueinander. Beim kuscheln auf dem Sofa beispielsweise, da denke ich, DU bist es. Wenn aber der Ernst des Lebens zu Besuch ist und ich Dir von mir und überhaupt vom Leben erzähle und Du eigentlich nichts davon verstehst oder alles komplett anders siehst, dann fühle ich so heftig, dass Du es nicht sein kannst. Du bist es einfach nicht, egal wie sehr ich bei Dir sein will. Und hey, die Erkenntnis ist so unfassbar wichtig, denn sie ist die Chance etwas zu verändern, glücklicher zu werden; den Menschen zu finden, der zu mir passt und zu dem ich passe. Aber ich schaffe es nicht zu gehen ohne dabei jedwede Hoffnung zu verlieren. Ich kann Dich nicht loslassen, obwohl ich mich dafür loslasse. Ich kann es nicht, weil ich weiß wie nah der Abgrund ist. Wie sinnlos mir danach alles vorkommen wird. Wie sehr mich das innerlich umwirft.

Emotionale Abhängigkeit wie aus dem Bilderbuch… ich wünschte mir manchmal weniger Selbstreflexion. Ich will nicht an meinem Leben Schuld sein, denn um die Schuld zu wissen ohne sich in der Lage zu fühlen, etwas ändern zu können, das macht mich täglich zu einem Feigling erster Klasse. Zu der Schuldigsten auf Lebenszeit.

Veröffentlicht von schuhbaendel

"Es" sucht sich gerade noch selbst.

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